Sport aktuell |
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"Löwen" holen Sieg in Balingen |
Die Rhein-Neckar Löwen sind mit einem Erfolgserlebnis in die Restrunde der Handball-Bundesliga gestartet. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson setzte sich beim schwäbischen Landesrivalen HBW Balingen-Weilstetten letztlich verdient mit 30:24 (15:14) Toren durch. Bester Werfer in Reihen der Badener, die mit gerade einmal neun Feldspielern zu den „Galliern von der Alb“ gereist waren, war Kapitän Uwe Gensheimer mit 13 Treffern. |
Kompromiss mit Lechner |
Florian Lechner, bei Zweitligist Karlsruher SC aussortierter Fußballprofi, darf teilweise wieder mit den Lizenzspielern trainieren. Nach Absprache mit Sportchef Oliver Kreuzer soll der Spieler, mit dem Cheftrainer Jörn Andersen für den Abstiegskampf nicht mehr plant, künftig während jeder Trainingswoche zwischen dem Übungsbetrieb der Profis und der U23 pendeln. Der Verteidiger hatte sich anwaltlich gegen das Vorgehen des Tabellen-17. zur Wehr gesetzt, nur noch im Kreis der Regionalligamannschaft trainieren zu dürfen. |
Baden-Württemberg |
Wird Karlsruherin „Miss Germany"? |
Tausende junger Frauen haben von diesem Moment geträumt: Eine lächelnde Fee, die ihnen das funkelnde Krönchen ins Haar steckt. Die schwarz-rot-goldene Schärpe, die sich kühl an Hals und Schulter schmiegt und die in großen Buchstaben ausruft, dass hier auf der Bühne angeblich Deutschlands schönste Frau steht: „Miss Germany 2012“. Doch nur 23 langbeinige Mädchen haben die Lizenz zum Weiterträumen – sie stehen am Samstagabend in Rust im Finale des Schönheitswettbewerbs. Eine von ihnen ist die Karlsruherin Christin Heuler. |
Gaskraftwerk abgeschaltet |
Die EnBW hat auf Drängen des Gasversorgers Open Grid Europa ihren Erdgasblock im Rheinhafen-Dampfkraftwerk in Karlsruhe abgeschaltet. „Wir wissen selbst nicht, wann er wieder angeworfen wird“, sagte eine Sprecherin des Energieerzeugers den BNN. Hintergrund ist die klirrende Kälte. Die Wärmeversorgung der Privathaushalte hat gesetzliche Priorität und nicht Gaslieferungen zur Stromerzeugung. „Alle unsere zehn Kohleblöcke sind am Netz“, betonte jedoch die Sprecherin. Darüber hinaus könne man an der Strombörse hinzukaufen. Derweil wurde bekannt, dass die Stadtwerke Ettlingen punktuell Schulen vom Netz genommen und ihr Hallenbad später als gewohnt beheizt haben. Außerdem stellten drei Industriebetriebe auf Heizöl um, so dass sie auf Erdgaslieferungen verzichten konnten. |
Wessmann im Ettlinger Schloss |
„Beauty is a rare thing“ – Schönheit ist etwas Seltenes – behauptet Gunter Wessmann im Titel einer Ausstellung, die das Ettlinger Museum dem Maler derzeit widmet. Bis 29. April sind rund 50 Werke des 51-Jährigen zu sehen, der seine künstlerische Ausbildung in Mannheim, Karlsruhe und Wien absolvierte. In seinen Malereien konzentriert er sich ganz auf den Zusammenklang subtil abgemischter Farben. |
Öl aus dem Hardtwald |
Dass es nördlich von Karlsruhe Öllagerstätten gibt, ist seit Jahrzehnten bekannt. In Leopoldshafen etwa, in Forst oder in Weiher wurde teilweise bis in die siebziger Jahre hinein Öl gefördert. Doch der von Krisen abgesehene niedrige Ölpreis machte die teure Förderung unrentabel. Das hat sich geändert. Der Energiepreis ist hoch, und vor allem hat sich die Fördertechnik enorm verbessert. Effiziente Verfahren machen die Förderung wieder interessant. Die Firma Rhein Petroleum erhebt derzeit zwischen Karlsruhe und Graben-Neudorf jede Mengen seismischer Daten aus dem Untergrund, um zu klären, wo das Öl tatsächlich liegt. |
Karlsruhe |
Brücken werden abgerissen |
Viele Brücken und Unterführungen für Fußgänger verschwinden im Stadtkern. Ebenerdig und gleichwertig heißt die heutige Formel der Verkehrspolitik. Die Fußgänger sollen nicht mehr für eine autogerechte Stadt Umwege mit Barrieren in Kauf nehmen müssen. Im Stadtteil Mühlburg wird gerade eine weitere Brücke abgebrochen. Der Abriss von Brücken und Unterführungen in der Kriegsstraße im Zusammenhang mit der Kombilösung hat ebenfalls bereits begonnen. |
Achern |
Klimaschutz-Initiative |
Mit zunächst 41 Projekten will die Stadt Offenburg in diesem und im nächsten Jahr ihre Bemühungen um mehr Klimaschutz weiter voranbringen. Insgesamt werden dafür 1,5 Millionen Euro bereitgestellt. Zudem soll noch in diesem Jahr die Stelle eines Klima-Managers geschaffen werden, bei dem die Fäden zusammenlaufen und der für Öffentlichkeitsarbeit sorgt. Ob Fahrradförderprogramme oder ÖPNV, Einsatz regenerativer Energiequellen oder Nutzung von Erdwärme oder Klärgasen: In den vergangenen Jahren hat Offenburg einiges unternommen, um dem Klimawandel zu begegnen. Bei der energetischen Sanierung ihrer eigenen Gebäude steht die Stadtverwaltung bereits „sehr gut“ da, lobte jetzt ein Fachmann. Jetzt sollen Schwerpunkte bei Stadtplanung und Mobilität gesetzt werden. |
Baden-Baden |
Vincentigarage wird saniert |
Die Baden-Badener Parkgaragen-Gesellschaft investiert rund 750.000 Euro, um die Vincentigarage zu sanieren. Grund: Die Autos bringen im Winter Salzwasser mit in das Parkhaus, das heruntertropft, durch Fugen und Risse in den Beton eindringt und den Stahl angreift. Ein Experte hat die Statik der Garage geprüft und die Sanierung empfohlen. Neben der Erneuerung von Entwässerungsrinnen geht es vor allem darum, an Decken, Wänden sowie Böden die Risse zu reinigen und sie wieder mit Beton zu schließen. |
Bretten |
Kinder und Karriere unter einem Hut |
Sie arbeitet in einer Männerdomäne und hat sich sowohl für Familie als auch Karriere entschieden: Als eine von acht Frauen berichtete Ulrike May-Schorb, Sulzfelder Bauamtsleiterin, darüber, wie sie Kind und Beruf unter einen Hut gebracht hat. Getroffen haben sich Frauen aus dem gesamten Landkreis zur Seminarreihe „Unsere Gemeinde braucht Frauen“. Diskutiert haben eine Bäckersfrau mit eigenem Betrieb, die morgens um fünf ihren Mann in der Backstube unterstützt, eine Schulleiterin, die auch im Gemeinderat sitzt und Kreisrätinnen, die die Gleichberechtigung noch nicht auf allen Gebieten umgesetzt sehen. |
Bruchsal |
Neue Drehleiter übergeben |
Sie wiegt 15 Tonnen, präsentiert sich in der trendigen Grundfarbe Feuerrot, ist mit Hightech vom Feinsten bestückt und kostet 526 000 Euro – die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bruchsal, die jetzt feierlich in Dienst gestellt wurde. Sie löst ihre über 20 Jahre alte Vorgängerin ab, die zuletzt der Bruchsaler Feuerwehr eine Menge technischer Probleme bereitet hatte. |
Bühl |
Investitionen auf dem Prüfstand |
Oberbürgermeister Hubert Schnurr will das städtische Konsum- und Investitionsverhalten auf den Prüfstand stellen und neue Prioritäten setzen. Die steuerlichen Umstrukturierungen in Bühler Großbetrieben seien keine einmalige Schwächung, sondern hätten nachhaltige, tiefgreifende Einbußen an eigener Steuerkraft zur Folge. Tatsächlich seien die Gewerbesteuereinnahmen im vergangenen Jahr noch geringer ausgefallen als in einem „bitteren Nachtragshaushalt“ vermerkt. Vom ursprünglichen Ansatz von 37,5 Millionen sind nach neuesten Rechnungen nicht einmal 18 Millionen Euro übrig geblieben. Im jetzt eingebrachten Haushaltsplanentwurf rechnet Schnurr mit 30,1 Millionen Euro Gewerbesteuer. Zuletzt hatte der Gemeinderat die Anhebung der Gewerbesteuer beschlossen. |
Ettlingen |
Wortreiche Wettkämpfe |
Nach spannenden und wortreichen Wettkämpfen hatten vier Schüler beim regionalen Wettbewerb „Jugend debattiert“ im Ettlinger Eichendorff-Gymnasium die Nase vorn: Adina Mitschele (Foto) vom Ludwig-Marum-Gymnasium wurde Siegerin. Sie hat sich damit für den Landeswettbewerb qualifiziert. Den zweiten Platz belegte Laura Lippi von der Kirnbach-Realschule Niefern. Mit einem dritten Platz beendete Moritz Dillmann vom Markgrafen-Gymnasium Karlsruhe vor seinem Mitschüler Navid Shakerian den Wettbewerb. |
Gaggenau |
Verein für das Latschigbad |
In Weisenbach wird sich künftig ein Schwimmbadverein um den Betrieb des Latschigbads kümmern. Bei der Gründungsversammlung wurde nicht nur der erste Vorstand gewählt, sondern zahlreiche Bürger signalisierten auch Bereitschaft, sich für das Bad zu engagieren. Etwas mehr als 300 Mitglieder zählt der neue Verein, dessen Vorsitzender Klaus Burghardt wurde. Allerdings verfügen die neuen Schwimmbad-Betreiber lediglich über 210 zahlende Mitglieder. Damit der Betrieb sich einigermaßen reibungslos finanzieren lässt, seien 310 zahlende Mitglieder notwendig, machten die Verantwortlichen deutlich. Diesbezüglich zeigten sie sich aber überaus zuversichtlich. |
Hardt |
Blankenloch wird 675 Jahre alt |
Blankenloch, der größte Stadtteil der Großen Kreisstadt Stutensee, ist 1337 erstmals urkundlich genannt worden. Ein veritables Ortsjubiläum, auch wenn sich 675 Jahre verglichen mit anderen Dörfern nicht gewaltig ausnehmen. Der Stadtteilausschuss Blankenloch-Büchig und ein Organisationskomitee wollen dennoch das Jahr 2012 in Blankenloch mit einer Reihe von Veranstaltungen hervorheben. Unter anderem sollen entlang der Hauptstraße auf einer Strecke von 675 Metern 36 Tafeln augestellt werden, die markante Zeitpunkte der Geschichte dokumentieren. |
Pforzheim |
Im Amtsgericht wird nicht gezaudert |
Eigentlich passt das nicht zusammen: Das Pforzheimer Amtsgericht ist schlechter besetzt als andere Gerichte, bearbeitet seine Verfahren aber schneller. Den Widerspruch, der sich aus dem Vergleich mit den Durchschnittswerten des Oberlandesgerichtsbezirks Karlsruhe ergibt, erklärt Amtsgerichtsdirektor Karl-Michael Walz so: „Die Kollegen haben ein gutes Händchen und sind keine Zauderer.“ Dass die Entschlussfreudigkeit der Pforzheimer Richter nicht zu Lasten der Qualität geht, sei vom Landesgerichtspräsidenten bestätigt worden. Bei der so genannten Nachschau sind laut Walz vor allem die Leistungen der jungen Assessoren im für Pforzheim und den Enzkreis zuständigen Amtsgericht gelobt worden. |
Rastatt |
Arbeit für Behinderte |
Seit Januar arbeitet Stefan Klesper bei Electronic Concept in einer regulären, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Das Besondere daran ist, dass er nahezu gehörlos ist. Zuvor absolvierte er die Qualifizierung „Unterstützte Beschäftigung“ für behinderte Menschen. Die Agentur für Arbeit Rastatt finanzierte die vom Integrationsfachdienst Rastatt unter Trägerschaft des Caritasverbandes Rastatt, den Murgtal-Werkstätten & Wohngemeinschaften gGmbH und der WdL Nordschwarzwald gGmbH durchgeführte Weiterbildung. Vom Erfolg des Projekts sind zwischenzeitlich alle Beteiligten überzeugt. |